Alles im Leben ist ein Kommen und Gehen:
Geburt und Tod,
Frühling und Herbst,
Tag und Nacht.
Wir Menschen aber hängen unser Herz so gern an Dinge und wollen sie
festhalten: schöne Augenblicke, Liebe, unsere Kinder, den Partner.
Aber was wäre der Tag ohne die Nacht, der Frühling ohne den Herbst? Ich
möchte die Sonnenauf- und -untergänge nicht missen, nicht das
Aufbrechen neuen Lebens im Frühling.
Loslassen, die Dinge kommen und gehen lassen, begrüßen und Abschied
nehmen, am Tag leben und genießen, in der Nacht ruhen, anstatt am Tag
von der Nacht zu träumen und in der Nacht den Tag herbeizusehnen.
Nichts bleibt wie es ist und doch ist nichts verloren. Was ich erlebe,
bewußt wahrnehme, bleibt meiner Erinnerung erhalten. Alles was ich tue
oder nicht tue verändert den Lauf der Dinge.
Bist du glücklich,
genieße es, aber versuche nicht, das Glück festzuhalten! Bist du
traurig, verzweifelt, nimm deinen Schmerz wahr - er ist Teil des Lebens
und wird vergehen und dich weiterbringen!
(Gedicht: Kommen und Gehen)
Quelle: Facebookstatus von Christian Huber am 31.Juli 2014
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